Durch die Corona Pandemie mussten sich viele grundlegende Normen und Regeln ändern. Auch in der Kirche musste ein nie zuvor dagewesener Wechsel in die digitale Welt stattfinden. Die Kirchgebäude haben ihre Türen geschlossen, aber die Gottesdienste komplett ausfallen zu lassen, war keine Option. Dieser Prozess der Digitalisierung musste so schnell wie möglich stattfinden. Viele Gemeinden haben angefangen ihre Gottesdienste per Livestream auf YouTube, Facebook und Co anzubieten, um so ihre Gemeindemitglieder zu erreichen. 

Um sich ein Meinungsbild darüber zu verschaffen, wie die Allgemeinheit auf diesen Wechsel reagiert hat, wurde die Studie „Rezipiententypologie evangelischer Online- Gottesdienstbesucher:innen während und nach der Corona Krise“ ins Leben gerufen. Sie kann Gemeinden dabei helfen, begründete Entscheidungen zu treffen mit welchen Gottesdienst-Fomaten künftig Zielgruppen erreicht werden können.

Teilnehmer:innen waren evangelische Online-Gottesdienstbesucher:innen, welche zu verschiedenen Themenbereichen befragt wurden. Grundlage der Studie ist die Umfrage, die vom 20. Mai bis 20. Juli 2020 geschaltet war. Sie wurde in fünf unterschiedlichen EKD Gliedkirchen in Deutschland verbreitet, durch deren Social-Media-Kanäle, den Gottesdienst Websites und durch den allgemeinen kirchlichen Newsletter.

Die Teilnehmer:innen kamen knapp 50:50 aus städtischen und ländlichen Regionen und die höchste Beteiligungsrate war bei Menschen bis zum Alter von 60 Jahren. Die meisten Antworten kamen von Gemeindemitgliedern, folgend von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen. 

65,4% der Befragten gaben an, dass sie die Angebote für Online-Gottesdienste weiterhin genutzt haben, obwohl Präsenzgottesdienste zu dem Zeitpunkt wieder möglich waren. Vor der Corona Pandemie haben 66,7% keine Online-Gottesdienste besucht. Jetzt gaben 75% an, dass sie planen, nach Ende der Krise die digitale Alternative weiterhin zu nutzen.

Laut der Umfrage zur Gerätenutzung wird deutlich, dass die meisten über den Computer aus teilnehmen, auch in den höheren Altersgruppen. Dass die Erfahrung „live“ wichtig ist, empfanden nur 39,5% der Teilnehmer:innen und 60,5% empfanden dies als nicht notwendig. Aufgezeichnete Online-Gottesdienste fanden demnach 78,9% genauso attraktiv. 

Ganze 82,8% wünschen sich, dass Online-Gottesdienste in Zukunft beibehalten werden, auch nach Ende der Corona Pandemie. Eine besonders hohe Zustimmung findet das digitale Format in der Altersgruppe 41 bis 60, welche mit einem Anteil von 50,1% an der Umfrage teilgenommen haben. 

Quelle: www.ekir.de/url/Nkw, S.4

Quelle: www.ekir.de/url/Nkw, S. 10

Um diesem Wunsch nachzugehen braucht es eine seriöse Plattform, auf welcher die Inhalte gestreamt werden können. 

Unsergottesdienst bietet eine solche Möglichkeit. 

Unsergottesdienst ist eine Plattform für Audio-& Video Übertragungen im Einklang mit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung. Ob im Web, in der App oder auf dem Smart-TV, man kann den Gottesdienst von überall genießen. Diese Lösung ist auch besonders gut geeignet für Pflege- und Altenheime. Ein großer Unterschied zu gängigen Streaming Anbietern oder Plattformen ist, dass es komplett werbefrei, aufgeräumt und sicher ist. Unsergottesdienst richtet sich komplett nach den Bedürfnissen der Kirchen und ihren Gemeinden und sorgt somit für einen optimalen Nutzungskomfort.

Quelle: Befragungsstudie „Rezipiententypologie evangelischer Online-Gottesdienstbesucher*innen während und nach der Corona-Krise“ (2020), www.ekir.de/url/Nkw